Sina HSina HBenutzer auf willkommen zu bazoom - wir lieben passionierte menschen
Datum: 2014-10-17

Sina H Erstellt: Jul 2013
Thema: 4
Beiträge: 632

Kastration

Hier mal ein Blogeintrag eines Tierarztes, der hoffentlich viele zum Nachdenken bringt bevor sie ihren Hund kastrieren. Es wird vor allem auf die gesundheitlichen Aspekte eingegangen.
http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

Und hier noch ein Buchtipp, was man auf jeden Fall gelesen haben sollte, bevor man seinen Hund kastriert. Es wird vor allem auf das Verhalten eingegangen, aber auch auf die gesundheitlichen Aspekte, wann hilft Kastration, wann schadet sie eher, und falls es doch sein muss, wie bestimmt man den richtigen Zeitpunkt:
http://www.amazon.de/Kastration-Verhalten-beim-Hund-Ganslo%C3%9Fer/dp/3275018205/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1413556310&sr=8-1&keywords=kastration+und+verhalten

Antworten auf: Kastration

  • Carolin E Erstellt: Jul 2013
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    5 Jahre her

    Ohne triftigen Grund sollte man nicht kastrieren finde ich...

    Unser Rüde hat damals angefangen abzuhauen, sobald er etwas roch und jeder Hündin hinterher zu steigen. Das war nicht nur für ihn Stress sondern auch für uns, also kamen mit 13 Monaten die Eier ab. Er ist jetzt fast 13.

    Unser Kleiner ist gerade 15 Wochen alt, ich bin gespannt wie er so wird, wenn die Hormone einschießen

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    Sorry, aber wenn ein Rüde mit 13 Monaten abhaut, dann ist das noch lange kein triftiger Grund. 1. muss man dann als Besitzer besser aufpassen und 2. was an der Erziehung ändern. Zusätzlich ist 13 Monate einfach viel, viel, viel zu früh. Bevbor ein Hund nicht 3 oder 4 Jahre alt ist sollte man gar nicht drüber nachdenken.

  • Carolin E Erstellt: Jul 2013
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    5 Jahre her

    Er wurde regelmäßig Stunden später bei Leuten aufgegriffen, die eine läufige Hündin hatten... such den Zusammenhang
    Ich kenne Leute die mit 7 Monaten kastrieren, DAS finde ich zu früh, aber wenn ein Hund sich selber (auch zu Hause) so einen Stress macht, ist das doch nicht mehr schön...

    Wenn ein Hund mit 4 kastriert wird, wovon er 3 Jahre lang jeder läufigen Hündin hinterher steigt, bezweifle ich einfach, dass sich dass dann noch gibt...

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    Wie wäre es denn wenn man seinen Hund einfach mal nicht unbeaufsichtigt lässt? Dann kann er auch nicht abhauen..

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
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    5 Jahre her

    Der Vollständigkeit halber:
    Neue Studie über die Kastrationsfolgen bei Hunden:
    Die neueste Untersuchung bei kastrierten Hunden (Bielefelder Studie, von Dr. Gabriele Niepel) zeigt Folgendes auf:

    Bei kastrierten Hündinnen:
    49 % zeigen Fellveränderungen
    44 % zeigen Gewichtszunahme
    40 % zeigen vermehrten Hunger
    28 % zeigen Harnträufeln (Inkontinenz)
    15 % sind lethargischer
    11 % sind aggressiver gegen Hunde allgemein
    9 % sind aggressiver gegen Hündinnen.

    Bei kastrierten Rüden:
    47 % zeigen Gewichtszunahme
    46 % zeigen vermehrten Hunger
    32 % zeigen Fellveränderungen
    9 % zeigen Harnträufeln (Inkontinenz)

    Risikovergleich zwischen kastrierten und unkastrierten Hunden:
    Kastrierte Hündinnen haben ein:
    - 8 mal höheres Risiko für Inkontinenz
    - 2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
    - 8 mal höheres Risiko für Herztumore
    - höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
    - höheres Risiko an Schilddrüsen-Krebs zu erkranken
    - höheres Risiko an akuter Pankreatitis zu erkranken
    - höheres Risiko an chronischer Hornhautentzündung zu erkranken
    - höheres Risiko an Muskelschwund und Bindegewebsschwäche zu erkranken
    - höheres Risiko an Blutgefäß-Tumoren zu erkranken
    - höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken
    - hinzu kommt das OP-Risiko

    Kastrierte Rüden haben ein:
    - 2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
    - leicht höheres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken
    - höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
    - höheres Risiko an Diabetes zu erkranken
    - höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken
    - höheres Risiko an Knochenkrebs zu erkranken
    - hinzu kommt das OP-Risiko

    Es gibt desweiteren eine Studie in USA über Frühkastra bei Retrievern,wonach dieses Hunde sehr häufig an HD erkrankten.

  • Carolin E Erstellt: Jul 2013
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    5 Jahre her

    Kaum war die Leine ab gings los... suchen... Spur finden und Hündin suchen... Der war absolut im Wahn, außerdem wurde gerne Nächte lange geweint, weil er so drauf war und nicht durfte... ich glaube in solchen Situationen ist es das Beste wenn die Eier abkommen Ist ja aber eher die Ausnahme, dass die so abgehen

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    Mit 13 Monaten muss sich ein Rüde auch erst mal an die neu einschießenden Hormone gewöhnen! Und doch wenn der Rüde der Spur einer läufigen Hündin folgt, dann hilft Erziehung. Ist letztendlich auch nichts anderes als ne Wildspur. Und gegen jaulen etc. kann man auch viel homöopathisch machen. Und ansonsten schadet es den Jungs auch nicht wenn sie mal n paar Tage jaulen oder weniger fressen. Eine Kastration ist in dem alter wohl das größere Übel.

  • Carolin E Erstellt: Jul 2013
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    5 Jahre her

    Ihn hats nicht gestört, er jaulte nicht mehr (übrigens die ganze Nacht plus Abmahnung vom Vermieter) er lief nicht mehr weg und ist ansonsten ein noch völlig gesunder alter Mann...

    Aber wie gesagt, das sind Extremfälle
    Der Rüde meiner Schwiegerelter frisst immer etwas schlecht, wenn eine Hündin in der Straße läufig ist und das wars. Traumhaft

  • Karen U Erstellt: Aug 2014
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    5 Jahre her

    Meine Hündin habe ich vom Tierschutz, da war sie schon kastriert (mit 6 Monaten). Bevor ich den Artikel eben gelesen habe, hätte ich sofort jeden Hund wieder kastriert, nun werde ich es mir, wenn ich mal einen neuen Hund habe, gut überlegen. Da es mit dem neuen Hund auch noch dauert (ich hoffe meine Hündin lebt noch ein paar gute Jahre, ist jetzt 11) wird die Wissenschaft dann sicherlich noch weiter sein.

  • Luzzy Erstellt: Feb 2014
    Thema: 3
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    5 Jahre her

    Meine beiden Rüden sind kastriert und haben dadurch keine Krankheiten bekommen. Sind auch nicht fetter geworden oder so. Ich würde es immer wieder machen. Es gibt schon genug Hunde auf dieser Erde die kein Heim haben oder nur ein schlechtes. Wir hatten auch schon viele Anfragen bei unserem Inuk und ich bin so froh, dass er nicht mehr kann. Es gibt auch Hundetrainer die zu Kastrationen raten und die Begründung finde ich sinnvoll. Viele kommen mit ihren nicht Kastraten nicht zurecht. Sehe es immer wieder auf dem Hundeplatz. Wenn dort viele Rüden aufeinandertreffen, die nicht kastriert sind, dann gibt es kloppe ohne Ende. Unsere Hunde werden in Ruhe gelassen, es stimmt also nicht, dass Kastraten angegriffen werden, weil sie kastriert sind. Ich erlebe es anders. Man muss nicht alles glauben was wer in Büchern schreibt. Einfach mal die Augen aufmachen und sich selbst ein Bild machen. Wenn ich mal meine Hunde nicht mehr halten können sollte, dann weiss ich, das keiner sie verpaaren kann, gerade wenn die Nachfrage groß ist weil der ja so toll ist. Meinen Hunden ist es egal ob sie Eier haben oder nicht.Sie haben sich nicht verändert und ich kann dem Bericht in keinem Punkt zustimmen. Unser erster Hund wurde auch kastriert und da war auch nichts.Ich weiss aber, dass man bei einigen Rassen aufpassen muss, dass liegt dann aber an der Zucht!!!

  • Luzzy Erstellt: Feb 2014
    Thema: 3
    Beiträge: 77
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    5 Jahre her

    Sina schreibt vor 3 oder 4 Jahren sollte man nicht über eine Kastration nachdenken. Es gibt aber genug Leute die was anderes sagen. Man sollte es lieber früher wie später machen, da dann das Risiko gering bleibt. Mich würde mal interessieren wie die Studie durchgeführt wurde. Woher will man wissen, dass die Kastration der Auslöser für z.B. Krebs war. Den hätte der Hund ja auch ohne bekommen können. Ich kenne es eigentlich andersrum. Hunde die kastriert sind erkranken weniger an die aufgelisteten Krankheiten wie Tumore usw. Ich finde es sollte jeder für sich alleine entscheiden ob ja oder nein zu einer Kastration. Hängt auch immer von den Umständen ab. Ich halte bestimmt nicht zwei Geschlechter zusammen und keiner ist kastriert. Meine Erfahrung zeigt, die Hunde bekommen dann Welpen. Auch ein eingesperrter Hund kann ausbrechen.Schon so oft gehört und jetzt erst wieder im Bekanntenkreis. Mich wundert es nur, dass bei Hunden immer so ein gewese gemacht wird. Bei anderen Tieren wie z.B. Pferden, Katzen , Nager da ist es normal und keiner sagt was. Den Pferden geht es damit auch sehr gut und ich kenne viele ältere gesunde Wallache. Bei einem Pferd macht man es auch vor der Geschlechtsreife. Bei vielen Hündinnen erlebe ich das sie häufig Scheinschwanger und gestreßt sind, wenn diese intakt sind. Das kann doch nicht gesund sein, gerade weil man ja auch Medikamente geben muss. Es gibt auch Leute die arbeiten müssen, wie soll man dann in dieser Zeit aufpassen das die Hunde sich nicht paaren. Sagen kann man immer alles so leicht, aber man muss es auch umsetzen können. Es gibt so viele ungewollte Hunde die nicht geplant waren. Dazu zählt auch unser Nanuk. Das ein Hund schnell so 6 -12 Welpen haben kann, sollte auch jedem klar sein. Die Eltern von unserem Inuk hatten immer große Würfe.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    So viel Dummheit und Sturköpfigkeit tut schon fast weh. Das ist die Meinung eines TA und die Studie hat hunderte von Hunden untersucht. Ich denke nicht, dass du ein ebenso umfassendes Bild hast. Desweiteren ist es bei Katzen und Nagern nun mal nicht möglich Nachwuchs zu verhindern, und Hengsthaltung ist fast nicht artgerecht möglich. Bei Hunden lässt sich aber Nachwuchs sehr wohl verhindern ohne Kastration. Ich habe viele Bekannte bei denen Rüde und Hündin intakt in einem Haushalt leben. Teilweise sind die Rüden auch noch Deckrüden. Da wird für die Zeit der Stehtage getrennt und ansonsten bei Abwesenheit der Besitzer. Das Märchen der leidenden scheinschwangeren Hündin kann ich nicht mehr hören. Es ist eben nur ganz, gaaanz selten so, dass eine Hündin dabei wirklich leidet das meiste ist nur Interpretation der Menschen.

    "Es gibt aber genug Leute die was anderes sagen. Man sollte es lieber früher wie später machen, da dann das Risiko gering bleibt. "
    Hast du den Beitrag überhaupt gelesen? Dann wüsstest du, dass das absoluter Mumpitz ist.

    Desweiteren ersetzt eine Kastration keine Erziehung, wer mit seinem unkastrierten Rüden nicht klar kommt, der wird auch mit einem kastrierten nicht klar kommen.
    Das Rüden fremde Rüden häufig nicht mögen ist ganz normal und hat nichts damit zu tun ob die Hunde kastriert sind oder nicht. Ich habe aber auch Bekannte die zwei unkastrierte Rüden halten. Das klappt bei allen sehr gut. Und teilweise sind diese Rüden auch mit fremden unkastrierten Rüden absolut zufrieden.

    "Man muss nicht alles glauben was wer in Büchern schreibt" Immer wenn du diesen Satz schreibst, muss ich laut lachen. Gerade du zitiuerst immer irgendwelche fragwürdigen Artikel und "ich hab da mal gelesen", oft aus Cavallo und Co. Da glaube ich doch lieber dem was Leute schreiben die wirklich Ahnung haben. In dem Fall ein Tierarzt und einer der bekanntesten Hundeverhaltensforscher überhaupt. Der hat wohl in seinem Leben schon mit mehr Hunden zu tun gehabt als wir beide zusammen und kann das somit besser beurteilen.

    Und muss ich dir jetzt wirklich erklären wie man so eine Studie durchführt? Nun, man sucht sich z.B. 1000 kastrierte Hunde und 1000 unkastrierte. Und wenn bei den kastrierten dann bestimmte Krankheiten DEUTLICH häufiger vorkommen ist einfach kalr woran es liegt. Viele Hunde bekommen eine Schilddrüsen Erkrankung ca. 6 Monate nach dem sie kastriert wurden, weil diese plötzlich die ganze Arbeit übernehmen muss, weil andere Hormone weg fallen. Hunde die vorher schon Probleme mit der SD haben, da verschlechtern sich die Werte nach der Kastration.

    Bei einem Pferd macht man es auch vor der Geschlechtsreife? Aber sicherlich nicht standardmäßig. Pferde werden ca. zwischen 9 und 12 Monaten Geschlechtsreif. Und früher werden die meisten auch nicht kastriert. Im gegenteil viele bleiben bis 3 Hengst und so würde ich es auch handhaben wenn die Umstände es erlauben.

    Eine Hündin braucht keine Medikamente, nur weil sie mal ein bisschen scheinschwanger ist, da gibt es weitaus bessere Alternativen.
    Und meist ist es eben doch nur die Faulheit der Besitzer, die keine Lust auf Blut haben, die keine Lust ahben aufzupassen in der Läufigkeit oder die sich davon versprechen, dass der Hund elichter zu erziehen ist oder das jagen einstellt. Wasd ja eh der größte Witz ist. Jagen ist keine sexuell motivierte Handlung. Der Hund will das Reh schließlich nicht besteigen. Im Gegenteil wenn er kastriert ist, dann kann er seine ganze Energie auf die Jagd richten. Besonders für unsichere Hunde ist eine Kastration schlimm, da ihnen die letzten "Mut" Hormone genommen werden. Hündinnen werden oft unverträglich, da ihnen das Östrogen fehlt, ein Hormon was die Hündin sanfter macht.

    Das deine Hunde noch nicht krank sind kann bisher auch einfach Glück oder die Ausnahme von der Regel gewesen sein. Aber wenn ich das richtig sehe sind die auch noch sehr jung. Da kann ja alles noch kommen. Und einen Hund so früh zu kastrieren ist für mich ganz klar tierschutzrelevant!

    Am Ende ist auch eine Frage der Moral und der Ethik! Ich lege meinen gesunden Hund nicht unters Messer nur damit ich es eventuell leichter habe. Ich möchte eine intakte Hündin, mit all ihren Ecken und Kanten. Wer noch nie erlebt hat, wie eine Hündin nach jeder Läufigkeit reift, wie sie sich im Laufe eines Zyklus verhaltenstechnisch ändert, der hat einfach was verpasst.

  • Luzzy Erstellt: Feb 2014
    Thema: 3
    Beiträge: 77
    Hunde: 2
    5 Jahre her

    Schon komisch Sina, wenn ich mal in Googel schaue, dann gibt es verschiedene Studien und in jeder steht was anderes. Sina ist wie immer die die alles weiß und sonst keiner. Der Zeitpunkt der Kastration spielt laut anderen Studien eine sehr wichtige Rolle. Ich gehe danach was ich selber erlebe. Eine Studie muss nicht richtig sein. Schon komisch das die Ergebnisse einer Studie sich mit der Zeit ändern.

  • Luzzy Erstellt: Feb 2014
    Thema: 3
    Beiträge: 77
    Hunde: 2
    5 Jahre her

    zu dem Zitat Wer noch nie erlebt hat, wie eine Hündin nach jeder Läufigkeit reift, wie sie sich im Laufe eines Zyklus verhaltenstechnisch ändert, der hat einfach was verpasst.

    Da kann ich nur lachen. Unsere erste Hündinn wurde kastriert und die beiden jetzigen Hündinnen meiner Eltern sind nicht kastriert. Ganz ehrlich ich merke keinen Unterschied, dass sie durch jede Läufigkeit verändern.

    Du bist der Meinung man muss nichts bei einer Scheinschwangerschaft machen. Kennst du diese Hunde um dieses beurteilen zu können? wohl eher nicht.

    Fakt ist Sina, du akzeptierst nur deine Ansicht und sonst keine. Gehst nur danach was du gelesen hast oder was wer sagt. Ich gehe nach der Realität und nach meinen eigenen Erfahrungen.

    Du bist auch der Meinung Radfahren macht einen Jungen Hund krank. Stell dir vor meine sind HD frei. Wie kann das wohl angehen? Es steht doch aber so nirgends, oder Sina. Ich gehe nach meinem Gefühl und Erfahrungen und somit fahre ich sehr gut. Man kann nicht alles pauschal über einen Kamm scheren ohne Hintergrundwissen usw.

    Den Zahn das ich meine Hunde aus Faulheit oder so kastrieren lassen haben oder Unwissenheit kann ich dir ziehen.

  • Luzzy Erstellt: Feb 2014
    Thema: 3
    Beiträge: 77
    Hunde: 2
    5 Jahre her

    Dieses habe ich nur mal so als Beispiel aus einer anderen Studie.

    Von allen Hündinnen, die erst nach der zweiten Läufigkeit oder gar nicht kastriert werden, entwickelt jede vierte einen Mammatumor. Wenn mal also bedenkt, dass die Mammatumore so häufig vorkommen und rund die Hälfte davon bösartig sind, scheint es unsinnig, mit der Kastration bis nach der ersten Läufigkeit zu warten.Als Argument gegen eine Frühkastration wird immer wieder angeführt, dass die Skelettentwicklung der Hündin vorzeitig gestoppt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen widerlegen jedoch diese verbreitete Fehlmeinung und bestätigen, dass frühkastrierte Hündinnen genau gleich groß werden wie ihre nicht kastrierten Wurfgeschwister.

    Auch die Vorstellung, dass frühkastrierte Hündinnen psychisch infantil bleiben, ist nicht korrekt. Zwar haben Hündinnen, die vor der ersten Läufigkeit kastriert wurden, einen ausgeprägteren Spieltrieb und sind unkomplizierter im Umgang mit Artgenossen. Von den meisten Hundebesitzern werden diese Eigenschaften jedoch positiv gewertet und sind durchaus erwünscht.

    Auf die Lernfähigkeit wirkt sich die Frühkastration nicht negativ aus. Werden jedoch große Anforderungen an den Hund gestellt, wie z.B. bei der Ausbildung zum Schutz-, Katastrophen- oder Blindenführhund, so empfehlen die entsprechenden Hundeausbilder eine Kastration erst nach der ersten Läufigkeit vorzunehmen.Auf die normalen Hormonveränderungen nach der Läufigkeit reagieren einige Hündinnen mit psychischen Störungen, eventuell auch mit Gesäugeanbildung, der so genannten Scheinträchtigkeit. Dieses für Hund und Besitzer gleichermaßen unangenehme Verhalten verschwindet mit der Kastration vollständig.

    Durch die Kastration können außerdem Erkrankungen von Eierstöcken und Gebärmutter, vor allem die häufig vorkommende Gebärmuttervereiterung, verhindert werden.

    Das war jetzt nur mal ein kleines Beispiel.

  • Luzzy Erstellt: Feb 2014
    Thema: 3
    Beiträge: 77
    Hunde: 2
    5 Jahre her

    Achja Sina , bei den Pferden die Hengsthaltung anzuführen finde ich quatsch. Wer ist schon in der Lage einen Hengst zu reiten und zu händeln. Das sind die wenigsten die das können. Mit einer Gruppe unkastrierten Rüden passiert das Gleiche wie mit einer Gruppe Hengste. Sehe es doch jedes mal was auf dem Hundeplatz abgeht.

    Den Vergleich Kastration werte ich wie folgende Situation mit einem Pferd. Stupse ich ein Pferd an, weil dieses mich respektlos anrempelt, dann finden es alle ok, aber würde man es mit einem Hund machen, obwohl die Situation die gleiche ist, dann ist gleich Theater angesagt. So ist es auch mit der Kastration beim Hund. Bei jedem Tier ist es normal, wird geduldet ,nur bei den Hunden wir Theater gemacht. Wenn ich zwei Geschlechter halte, dann kann ungewollter Nachwuchs sehr wohl passieren, das zeigt ja nun auch die Realität. Ich kenne viele Hunde die nicht geplant waren. Besitzer erzählen die erstaunlichsten Geschichten. Es gibt genug Hunde, dann sollte man auch dafür sorgen, dass nicht noch mehr Hunde enstehen die keiner möchte. Das soll jeder so machen, wie er es für richtig hält, entweder durch Kastration oder eben so wie du, die der Meinung ist ,man kann ja aufpassen. Warum soll ich meinen Rüden quälen, wenn er nie ran darf, aber ständig unter Streß ist deswegen. Hunde riechen über einen großen Radius und es ist ständig eine Hündinn läufig, wenn viele in der Nähe wohnen. Mal darüber nachgedach? Außerdem sollte man auch seine Mitmenschen usw. beachten. Viele sind untollerant und dulden keine Hunde die streßig sind jaulen usw. darüber sollte man auch mal nachdenken, bevor man so urteilt wie du Sina. Der Vater von Inuk ist jetzt Listenhund, weil dieser nicht kastriert war und die Hormone durchgedreht sind mit einer Kombination von schlechtem Besitzer. Man sollte auch immer die Rasse mit im Auge haben. Ein Husky ist z.B. nicht so treublöd wie ein Labrador. Der ist zu einem gewissen Anteil selbstständig und da kann man nicht viel machen, wenn das durchkommt. Es gibt sehr wohl viele begründete Kastrationen. Man sollte auch mal andere Meinungen akzeptieren und nicht alle als blöd hinstellen die es anders sehen.

  • Luzzy Erstellt: Feb 2014
    Thema: 3
    Beiträge: 77
    Hunde: 2
    5 Jahre her

    Und muss ich dir jetzt wirklich erklären wie man so eine Studie durchführt? Nun, man sucht sich z.B. 1000 kastrierte Hunde und 1000 unkastrierte. Und wenn bei den kastrierten dann bestimmte Krankheiten DEUTLICH häufiger vorkommen ist einfach kalr woran es liegt.

    Dazu kann ich nur folgendes sagen. Das heißt noch lange nichts das die Kastration der Auslöser war. Der Hund hätte es ja trotzdem bekommen können und es kann Zufall sein. Dann müssten ja auch alle Hunde gleich gefüttert und gehalten werden. Denn dieses hat auch einen großen Einfluss auf die Entwicklung eines Hundes und deren Krankheiten.

    Das ich die Cavallo anführe ist ja wohl sehr selten. Das ist aber dann noch lange nicht meine meinung, wenn ich schreibe in der Cavallo stand aber das und das dazu. Es sollte nur schildern, dass Andere aber was anderes zu dem Thema sagen.

    Sina fakt ist ,du akzeptierst nur deine Meinung und alle sollen deiner Meinung sein. Alle die es anders sehen, sind in deinen Augen blöd und unwissend usw.Das kann es doch nicht sein. Wenn du so toll und schlau usw. bist, warum arbeitest du denn nicht mit Hunden als Beruf?Dann kannst du ja allen möglichen Hunden von ihren schlimmen Besitzer helfen.

  • Patricia K Erstellt: Jul 2013
    Thema: 7
    Beiträge: 240
    Hunde: 2
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    5 Jahre her

    @Sina: Dein Verhalten hier ist unakzeptabel respektlos, so geht es gar nicht

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    Luzzy ganz einfach, weil ich noch mein Abitur mache! Ansonsten ja, ist etwas geplant mit Hunden als Beruf, ich muss dir aber nicht sagen was. Patricia, das mag deine Meinung sein, ich sehe das anders! Und zum Glück hast du das nicht zu entscheiden. Ich weiß, dass ich Luzzy nie überzeugen werde. Was schade ist für alle Hunde die sie in ihrem Leben noch halten wird. Aber es gibt halt Menschen die gerne an althergerachtem fest halten. Zum Glück weiß ich aber auch, dass bei vielen Menschen mittlerweile ein Umdenken stattfindet und die Zahl der nicht kastrierten Hunde steigt. Ich habe also Hoffnung für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Und wenn der Beitrag oben auch nur einer Person bei ihrer Meinungsfindung geholfen hat, dann bin ich schon zufrieden.

  • Heidi H Erstellt: Aug 2013
    Thema: 5
    Beiträge: 31
    Hunde: 2
    Videos: 2
    5 Jahre her

    Meine Nachbarin hat eine kleine Hündin von einer Orga aus Malle bekommen. Die geben grundsätzlich alle Tiere nur kastriert raus. Die Hündin wurde dann mit 6 Jahren frisch kastriert per Flugpaten geschickt. Nach nicht einmal einem viertel Jahr hatte sie dann einen Kreuzbandriss bekommen, ohne das wir uns erklären konnten, woher,.. keine besonderen Bewegungen oder aber Anstrengungen gehabt. Ich war ganz erstaunt, das laut deinem Bericht: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951
    solche Vorfälle auch mit Kastrationen gehäuft auftreten können ... für uns grade die einzigste Erklärung dafür!

  • Bea E Erstellt: Jul 2013
    Beiträge: 3
    5 Jahre her

    Ich musste mir ne andere Tierärztin suchen, weil ich fragen gestellt habe.Ich habe ihr gesagt das ich ein sehe eine. Samenleiter Unterbrechung zu machen.aber keine Kastration.mein rûde ist dominant und ich will keinen beisser wenn andere ihn dann besteigen.bekomme ich von der Tierärztin gesagt dann soll ich meinen Hund doch im Internet behandeln lassen.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    Welchen Vorteil versprichst du dir von einer Sterilisation?
    Ein Tierarzt der einen zu so etwas drängen will, kann nicht ganz sauber sein.

  • Bea E Erstellt: Jul 2013
    Beiträge: 3
    5 Jahre her

    Bin stolz auf meinen jungen, aber er muss si h nicht vermehren. Deshalb Sterilisation. Nur deshalb.Aber wir über legen in Ruhe was für unseren jungen das beste ist, weil er ist ein gutmütiger kerl und das soll er auch bleiben.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    Vermehrung kann man aber auch ohne Sterilisation sehr gut verhindern. Wie alt ist er?

  • Bea E Erstellt: Jul 2013
    Beiträge: 3
    5 Jahre her

    Balu wird zwei Heiligabend

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    5 Jahre her

    Dann würde ich so oder so noch warten bis er 3 ist. Und erst mal schauen ob du ihn nicht auch so davon abhalten kannst sich fortzupflanzen.

  • Karen U Erstellt: Aug 2014
    Themen: 1
    Beiträge: 45
    Hunde: 1
    4 Jahre her

    Ich habe mir jetzt das Buch: "Kastration und Verhalten beim Hund, Udo Gansloßer / Sophie Strodtbeck" bestellt, um die Zusammenhänge noch besser zu verstehen. Ich werde dann berichten, wenn ich es durch habe

  • Lisa F Erstellt: Jun 2013
    Beiträge: 49
    Hunde: 1
    Fotoalben: 1
    4 Jahre her

    ich denke jeder hat seine eigene meinung und sollte sich auch von keinem eine andere aufzwängen lassen!
    in extremfällen finde ich eine kastraion sinnvoll. unser hund ist 12 und auch nicht kastriert. die 2x im jahr in denen er schlecht frisst und wegen einer hündin weint halten wir aus, weil er ansonsten echt ein netter und absolut unkomplizierter kerl ist. wäre das aber anders, wie bei unserem ersten hund, hätten wir ihn auch kastrieren lassen.
    wobei ich sagen muss, das unser erster hund dominant und sehr agressiv war. vermutlich durch einen tumor im gehirn, durch den er dann mit 2 jahren eingeschläfert werden musste, da er zum schluss 5 krampfanfälle am tag hatte. wobei ich aber nicht ausschließen möchte, das wir bei ihm zu beginn einige fehler gemacht haben, die zu der starken dominanz geführt hat.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    4 Jahre her

    Dominanz und Aggressivität haben pauschal erst mal NICHTS miteinander zu tun. Im Gegenteil. Und in beiden Fällen hilft eine Kastration sicherlich nicht.

  • Lisa F Erstellt: Jun 2013
    Beiträge: 49
    Hunde: 1
    Fotoalben: 1
    4 Jahre her

    liebe sina, dominanz und unsicherheit beim hund kann ab einem bestimmten punkt sehr wohl zu agressivität führen. und sicher, bei purer agressivität würde eine kastration nicht helfen. aber bei starker dominanz schon.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    4 Jahre her

    Über Unsicherheit haben wir gerade gar nicht gesprochen. Unsicherheit ist praktisch das Gegenteil von Dominanz, von daher macht die Aussage "Unsicherheit und Dominanz" so schon mal keinen Sinn.
    Klar kann ein Hund dominant und aggressiv sein. Ich kann ja auch über 1,80 groß sein und braune Haare haben. Das schließt sich gegenseitig nicht aus, das eine bedingt aber auch nicht das andere.
    Ein hund der wirklich dominant ist, hat es gar nicht nötig aggressiv zu sein. So einfach. Deswegen brauche ich als Mensch meinen Führungsanspruch auch niemals durch Aggression durchsetzen. das wirkt alles andere als souverän und glaubhaft.

    Und ja ein hund kann durch Unsicherheit aggressiv werden. Einen unsicheren Hund zu kastrieren, macht diesen aber noch unsicherer, da das Testosteron weg fällt. Das wäre also ein fataler Fehler.

    Einer Hündin nehme ich durch die Kastration einen großen Teil Östrogen. Östrogene machen aber sanft. Deswegen kann eine Hündin nach der Kastration auch erst Recht aggressiv werden.

    Was soll überhaupt heißen "bei starker Dominanz"? es gibt nicht DEN dominanten Hund. Dominanz beschreibt immer nur das aktuelle Verhältnis zwischen zwei Individuen, ist nichts fest stehendes und kann sich jederzeit ändern.
    Dominanz ist auch nichts schlimmes. daher brauche ich da auch keine "Hilfe" durch eine Kastration. Die diese eh nicht bringen kann.

  • Lisa F Erstellt: Jun 2013
    Beiträge: 49
    Hunde: 1
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    4 Jahre her

    da das testosteron bei einem kastrierten rüden weg fällt, MINDERT das den dominanten trieb des tieres. das macht das training leichter.

    und wie ich in meinem vorigen post gesagt hab, haben wir bei unseren ersten hund fehler gemacht, der seine so oder so schon dominate haltung nur weiter gefördert hat. und wäre unser jetziger rüde auch nur ansatzweise so dominant gewesen, wie unser letzter, dann wäre er auch unter dem messer gelandet.

    jeder hat halt andere erfahrungen, der eine mehr der andere weniger gute. und aus fehlern lernt man. und wenn man mit seinem hund nicht züchten will, finde ich es absolut in ordnung ihn/sie kastrieren zu lassen.
    ist meine meinung.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
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    Beiträge: 632
    4 Jahre her

    Ich halte nichts von Meinungen, sondern von Tatsachen. War schon immer so.

    Dominanz ist doch nicht vom Testosteron abhängig. Sonst hätten die Rüden ja immer das sagen und die Hündinnen würden kuschen. In der Realität ist es aber genau anders rum.

    Und du hast immer noch nicht verstanden, dass es nicht DEN dominanten Hund gibt und Dominanz auch nichts schlechtes ist. Aber mit Dominanz kann man natürlich viele Erziehungsfehler ganz einfach entschuldigen.

  • Lisa F Erstellt: Jun 2013
    Beiträge: 49
    Hunde: 1
    Fotoalben: 1
    4 Jahre her

    es gibt hunde die dominant sein wollen, und es gibt hunde die lieber rangniedrig sind.
    ist eine tatsache.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    4 Jahre her

    Ja genau, und als nächstes erzählst du mir noch was von angeborener Rudelstellung...so ein Blödsinn.

    Mal nebenbei gehst du null auf Argumente ein. Diskussion macht also keinen Sinn.

  • Lisa F Erstellt: Jun 2013
    Beiträge: 49
    Hunde: 1
    Fotoalben: 1
    4 Jahre her

    da hast du recht, da du immer recht haben musst und niemandes meinung und erfahrung respektierst.

  • Sina H Erstellt: Jul 2013
    Thema: 4
    Beiträge: 632
    4 Jahre her

    Es geht nicht um Recht haben müssen. Sondern um Fakten. Hormone haben eine bestimmte nachgewiesene Wirkung. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Auch wenn du gerne hättest das Hunde anders funktionieren, tun sie das nun mal nicht.

    Nebenbei bin ich gerne bereit über gewisse Dinge zu diskutieren, aber nicht auf dem Niveau von "Kastration hilft gegen Dominanz". Wenn ich sowas hören will setz ich mich mit den 60 jährigen Herren vom Schäferhundverein an einen Tisch in der Kneipe. Die haben genau so viel Fachwissen.

  • Karen U Erstellt: Aug 2014
    Themen: 1
    Beiträge: 45
    Hunde: 1
    4 Jahre her

    Ein Tipp an dich Lisa F, lies mal das Buch "Kastration und Verhalten beim Hund, Udo Gansloßer / Sophie Strodtbeck" , dann verstehst Du was Sina meint

Antworten an: Kastration




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